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Lesen Sie hier das Abstract (übersetzt).
Hintergrund: Das Ziel der Studie war, die Wirksamkeit und die Erträglichkeit des neuen Interventionsverfahrens Psychofonie® bei Patienten mit Migräne zu testen.
Methode: Es wurde eine randomisierte, doppelt verblindete, placebo-kontrollierte Studie durchgeführt, basierend auf einem Add on-Design mit Parallelgruppe und einer 12wöchigen Behandlungsphase im Kopfschmerz-Ambulatorium einer grossen neurologischen Universitätsklinik. 32 Patienten (mittleres Alter 42.6 Jahre zwischen 23 bis 79 Jahren) mit Migräne ohne irgendeine Migräneprophylaxe in den vergangenen 3 Monaten wurden untersucht. Die elektrophysiologische Stimulation mit den richtigen Psychofonieklängen (aus dem Patienten-EEG), die durch Kopfhörer 3x täglich für 10 Minuten abgehört wurden, wurden mit den ununterscheidbaren Placeboklänge (aus einem Durchschnitts-EEG ohne Eigenanteil) verglichen. Das Hauptkriterium war die Veränderung in den Ergebnissen des Kopfschmerz-Tests des Giessener Beschwerdebogens (GBB) für die Selbsteinschätzung nach 12Behandlungswochen.
Resultate: In der Behandlungsgruppe wurde im GBB ein signifikanter Rückgang der Beschwerden festgestellt in den Kategorien "Kopfschmerz" (p<0.05), "Magenbeschwerden" (p<0.05) und ebenso bei "allgemeinem Beschwerdedruck" (p<0.05). In der Placebogruppe wurde eine statistisch signifikanter Rückgang in den Kategorien "Erschöpfungneigung" (p<0.05) sowie bei "allgemeinem Beschwerdedruck" (p<0.05) erreicht. Die Beschwerden wurden vor und nach den 12 Behandlungswochen erfasst. In dieser Zeit wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.
Schlussfolgerung: In der hier untersuchten Stichprobe hat sich die Psychofonie-Methode zur Verminderung der subjektiven Beschwerden als wirksam erwiesen, wobei die echten Psychofonien (mit EEG-Eigenanteil) mehr und deutlichere Verbesserungen brachten.